Beagle Temperament

Das Beagle Jagdhunde sind, ist jedem bekannt. Doch ist dies noch in dem Beagle erkennbar, was steckt noch alles in dem Beagle alles an Beagle Temperament, wie sollte man besten mit ihm umgehen und wie verhält sich der Beagle gegenüber Kindern und anderen Tieren? Diese Fragen werden jetzt Thema sein und Antworten bekommen.

Der Charakter und Persönlichkeit des Beagles

Nicht ohne Grund ist der Beagle weltweit einer der beliebtesten Hunderassen und ist eine treue Begleitung.

Seine Beagle Temperament macht besonders seine liebenswürdige Fröhlichkeit aus, die durch die Leichtigkeit in seinem gutmütigem Wesen hervorgehoben wird. Durch seine Ausgeglichenheit wirkt er sehr beruhigend. Das hohe Level an Energie und der enorm gute Geruchssinn sorgen dafür, dass die Suche nach Hindernissen und das viele Erkunden so ausgeprägt ist, welches nie in eine aggressive Richtung einschlägt. Dies kann allerdings dann ein Problem werden, wenn die Nachbarn sich über das viele Gebell des Beagles beschweren.

Beim Erkunden setzen sich die Hunde ein Ziel vor Augen, dass sie erreichen wollen und dabei viel Ausdauer zeigen. Alle Aufforderungen seines Besitzers wird er dann nicht mehr wahrnehmen. So kann es schonmal vorkommen, dass der Beagle mehrere Stunden ohne Leine unterwegs ist.

Aufgrund seiner hohen Sensibilität besitzt der Beagle eine gewisse Anhänglichkeit gegenüber seinem Besitzer. Dies sind große Gegensätzlichkeiten, die dieser Hund besitzt. Aus der Erfahrung seiner Vorfahren als Meutehund befürchten zu müssen, dass andere Artgenossen einem das Futter wegfressen, ist der Beagle sehr schnell beim Fressen seiner Nahrung und hat darüber hinaus auch einen großen Appetit. Wählerisch ist er dabei nicht und frisst somit alles, was ihm vor die Nase kommt. Deswegen müssen Besitzer besonders viel Acht geben, dass der Vierbeiner nicht das eigene Essen isst. Zu viele Leckerli führen auch sehr schnell bei der Fellnase für Übergewicht, weshalb auch hier Vorsicht geboten ist. Frisst der Beagle aber etwas Lebensbedrohliches, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. 

Ein anderes Thema, sind die hohen Sozialkompetenzen des Beagles, durch die Gemeinschaft, mit der seine Vorfahren zusammen jagt hat als Meutehund.

Erziehung des Beagles 

Da der Beagle eine äußerst hohe Intelligenz hat, muss bei der Erziehung des Beagles viel mit Belohnungen (positive Verstärkung) und Gehorsamkeitstraining nachgeholfen werden, um Erfolge und die damit verbundene Gehorsamkeit erzielen zu können. Sie eignen sich nicht als Wachhunde, da ihr Wesen dafür zu freundlich ist.

Nicht anders als anderer Hunde benötigt auch der Beagle mit Beagle Temperament eine frühe Erziehung, um zu einem sozialisierten, reifen Adult Beagle heranwachsen zu können.

Dabei gibt es einige Hürden, die es zu überwinden gilt.

Beagle sind oftmals nicht stubenrein, weshalb es bis zu einem Jahr dauern kann, bis der Beagle vollkommen stubenrein ist. Hundeboxtraining ist dafür eine gute Methode, um den Beagle Stubenreinheit anzutrainieren. 

Ein Beagle sollte stets beschäftigt werden. Das ist notwenig, damit er sich nicht langweilt und anfängt zu jaulen, Möbel zu schreddern, exzessiv zu buddeln oder anfangen flüchten zu wollen. Zudem muss daran gearbeitet, dass der Beagle sein regelmäßiges und ausgiebiges Gebell und Gejaule unterlassen kann. Sonst könnte es zum Streit mit den Nachbarn kommen.

Notwendig ist auch ein transplantierter Mikrochip und ein Schild für die Identifizierung für den Vierbeiner. So kann er schnell geortet werden, sollte er beim Spaziergang oder auch so entlaufen. Dennoch sollte ein Auge auf den Beagle gehalten werden, wenn der Spaziergang stattfindet. Und lieber an der Leine geführt werden, wenn er nicht ausreichend sozialisiert ist.

Die hohe Aktivität der Beagle drängt Besitzer dazu der Fellnase viel Auslauf zu gewähren. Beagle lieben es einen Spaziergang oder Jogging mit ihren Besitzern zu unternehmen, zu rennen und weite Strecken anzutreten.

Mit dem Alter neigt der Beagle dazu, sehr faul zu werden. Er bewegt sich dann nicht mehr all zu viel, was Besitzer jedoch nicht durchgehen lassen sollten.

Der Umgang des Beagles mit Kindern und anderen Tieren

Durch die Fähigkeit sich sehr gut in Gruppen anpassen zu können. Deshalb ist ein Beagle auch ein ausgezeichneter Familienhund, der seinen Platz im Haushalt problemlos annimmt. Sehr schnell wird der Hund eine enge Bindung mit den Familienmitgliedern aufbauen können. 

Überall wo viel Leben und Aktivität passiert, involviert sich der quirlige Beagle. Stets ist er in Bewegung, sei es nun beim Spielen alleine oder mit anderen oder beim Kuscheln mit den Besitzern. Da Beagle die Angewohnheit haben schnell nach Dingen und Händen zu greifen, die vor ihnen gewedelt werden, kann sich das Spielen mit den Kindern sehr wild entwickeln. Darum ist es wichtig die Fellnase so zu sozialisieren, dass sie dieses Schnappen unterlässt. Kinder sollten darüber aufgeklärt werden, wie sich am besten gegenüber den Hund verhalten und das Spiel sollte stets mitbeobachtet werden.

Außerdem muss das Kind darauf aufmerksam gemacht werden, dass dem Beagle nicht das Futter weggenommen werden, noch der Schlaf des Hundes gestört werden sollte, weil sich der Beagle verteidigen würde. Darüber hinaus sollte auch beachtet werden, dass selbst der freundlichste Hund nicht unbeaufsichtigt bei Kindern sein sollte.

Des Weiteren hat das Zusammenleben im Rudeln bei seinen Vorfahren den Beagle in der Weise geprägt, dass er gerne in Begleitung von Artgenossen oder anderen Tieren wie Katzen zusammen leben muss, um dem Bedürfnis nachkommen zu können, in einer Art Rudel zu leben. Dieses Zusammenleben ist auch deswegen möglich, weil der Vierbeiner in den seltensten Fällen aggressives Verhalten aufzeigt und gut mit anderen Hunden und Tieren zu Recht kommt.

Allerdings ist es sehr mühsam einen Senior Beagle darin zu bringen wieder mit anderen Tieren umgehen zu können, insofern er schon lange nicht mehr in Kontakt mit anderen Tieren stand.

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